
Willkommen bei den Fahrzeugen unserer Interessen-Gemeinschaft.
Jeder Studebaker auf dieser Seite erzählt seine eigene Geschichte — von ehrlicher Patina bis zur aufwendigen Restaurierung, vom seltenen Scheunenfund bis zum langjährigen Familienfahrzeug. So unterschiedlich die Modelle auch sind, verbindet sie alle die Leidenschaft für außergewöhnliches Design, amerikanische Automobilgeschichte und den besonderen Charakter der Marke Studebaker.
Hier werden die einzelnen Fahrzeuge, technische Besonderheiten und persönliche Geschichten vorgestellt — authentisch, individuell und mit viel Liebe zum Detail.
Mein Name ist Martin, ich lebe in der Nähe von Hamburg.
Ich bin stolzer Besitzer eines Studebaker President von 1955 und
habe im Moment noch 2 Studebaker 2R5 Pickups aus 1950.
Dazu später mehr.
Ich bin Ende 2016 zu Studebaker gekommen.
Damals habe ich zu Weihnachten einen Studebaker Commander von 1955 in den USA geschenkt
bekommen und nach Deutschland importiert.
Nach ein paar Arbeiten für den TÜV hat der Wagen dann Anfang 2017 die Zulassung für Deutschland erhalten.
Anfang 2018 ist mir dann ein Studebaker President über den Weg gelaufen. Er stand damals in Kalifornien.
Mich hatte zu dem Zeitpunkt das Studebaker-Fieber schon voll erwischt und so habe ich den Wagen kurzerhand gekauft und nach Deutschland geholt.
Nach etlichen Stunden, in denen ich die Elektrik, den Vergaser und das Getriebe wieder zum Laufen bekommen habe, wurde der Wagen dann Mitte April in Deutschland zugelassen.
Seitdem ärgert mich "Abe"(sein Name nach dem ehemaligen US Präsidenten Abraham Lincoln 😉)
in einigermaßen regelmäßigen Abständen mit größeren oder kleineren Problemchen:
- mal hat ein Radlager im Norwegenurlaub den Dienst quittiert.
- mal hat das Getriebe, ebenfalls in Norwegen,
nicht mehr geschaltet.
- in England ist mir die Bremse vorne links um die Ohren geflogen.
Zuletzt hatte ich immer wieder Probleme mit der Spritversorgung.
Nachdem ich den Tank entrostet und gereinigt habe, ist dieses Problem jetzt aber hoffentlich auch erledigt.
Da ich ohne schrauben irgendwie nicht kann, habe ich mir,
nicht ganz freiwillig, zwei Studebaker 2R5 Pickups zugelegt,
aus denen ich jetzt einen machen werde.
Den ersten Pickup habe ich bei einem bekannten
amerikanischen Autohändler gefunden.
Laut seiner Aussage sollte der Truck einwandfrei in Ordnung sein.
Kein Rost, Elektrik sollte funktionieren, Motor laufen und auch die Bremsen sollten angeblich in Ordnung sein.
Ich habe also mal wieder einen Haufen Geld in die USA überwiesen und den Truck importiert.
Leider entsprach er mal so gar nicht der Beschreibung. Der Motor fest,
Elektrik nur teilweise funktionierend, das Bremspedal ließ sich ohne
Widerstand bis zum Bodenblech durchtreten.
Und Rost? Selbst wenn man amerikanische Maßstäbe ansetzt,
hatte der Truck reichlich Rost. Die Bodenbleche in der Kabine wurden
durch schwarz lackiertes Tape ersetzt und der Rahmen war im Bereich
der Blattfederaufnahmen vorne eher als Schweizer Käse zu betiteln.
Daher habe ich mir dann einen zweiten Truck als Teileträger aus den USA kommen lassen:

Nachdem ich den Teileträger genauer betrachtet habe, war der Entschluss schnell gefasst.
Der eigentlich Teileträger wird restauriert, der gelbe Truck dient nur noch als Teileträger und Anschauungsobjekt.
Ich hoffe, dass ich den Truck innerhalb der nächsten 2-3 Jahre fertigbekomme. Er soll komplett zerlegt und von Grund auf neu aufgebaut werden.
Das schließt auch eine Übersetzungsänderung der Hinterachse ein, die nötig wird, da der Wagen einen 289cui V8 von einem 1960er Hawk verpasst bekommen wird. Aufgrund der deutlich höheren Leistung werden dann vorne Turner Brakes Scheibenbremsen verbaut. Ein paar schöne Smoothie-Felgen werden die Optik hoffentlich abrunden.
Ansonsten soll der Wagen weitestgehend original bleiben.
Hier mal eine Idee für die spätere Optik:

to be continued...
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